19. Mitgliederversammlung der PVCH
Die diesjährige Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen PVC-Industrie PVCH wurde am 23. April 2013 im Hotel Ochsen in Lenzburg abgehalten.
Zum 1. Juli 2013 wird Norbert Helminiak in Pension gehen. Als neuer Geschäftsführer wurde Dr. Ernesto Engel von den Anwesenden einstimmig gewählt.
Durch seine gleichzeitige Tätigkeit als Geschäftsführer des KVS rückt die gesamte Schweizer Kunststoffindustrie – auch in ihrem Auftreten nach aussen – noch enger zusammen. Ernesto Engel bedankte sich bei den PVCH-Mitgliedern für deren positives Votum und unterstrich seine Erwartung, von den langjährigen Erfahrungen und Aktivitäten der PVCH im Bemühen um eine sachliche Diskussion kritischer Angelegenheiten auch für andere Kunststoffanwendungen profitieren zu können.
Den vollständigen Text lesen Sie unter diesem Link auf der PVCH Webseite.
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KVS Mitgliederversammlung 2013
Der Kunststoff Verband Schweiz (KVS) lädt zur diesjährigen Mitgliederversammlung in Zürich ein.
Datum: 24.05.2013 Zeit: 13.30 Uhr Ort: Theater der Künste, Bühne B, Zürich
Einladung Traktandenliste Protokoll ao MV 2013 Jahresbericht 2012 Anmeldung Anfahrt
Redaktion: 130430 - mb

Pfand auf Getränkedosen und –flaschen? Gut gemeint, aber kontraproduktiv!
Littering, das achtlose Wegwerfen von Abfall im allgemeinen und von Getränkedosen und-flaschen im speziellen, ist ein grosses Ärgernis und verursacht hohe Kosten. Tendenz zunehmend.
Das BAFU hat zu dem Thema eine Studie publiziert.
Nationalrat Alois Gmür hat eine parlamentarische Initiative eingereicht, welche die Einführung eines Pfands auf Getränkedosen und Getränkeflaschen fordert, um das Littering und die Abfallmenge zu vermindern. Postuliert wird auch eine Erhöhung der Recyclingquote. Deutschland habe das Pflichtpfand erfolgreich eingeführt.
Der KVS schliesst sich der Position der Partnerverbände PET-Recycling Schweiz PRS, Igora und Swiss Recycling an, die die Initiative ablehnen und dies auch begründen.
Die Schweiz hat mit der PET- und der Alu-Sammlung eine weltweit einzigartig hohe Sammelquote. Das Pflichtpfand würde die Rücknahme und die Sammlung auf den Detailhandel beschränken. Dadurch verschwinden Zehntausende der bekannten Sammelcontainer, fein verteilt im ganzen Land. Es ist ja klar, dass damit die Sammelquote und damit die Recyclingquote zurückginge, und dass umgekehrt das Littering zunähme!
Trotz Pfand auf PET-Mehrwegflaschen, steigt in Deutschland der Anteil der Einweg-PET-Flasche, bei gleichzeitig steigender Sammelquote! Ja, das Pfand ist erfolgreich: es wirkt als Lenkungsabgabe zu Gunsten der ökologisch wertvolleren Einwegfalsche!
Littering ist ein gravierendes Problem, und es sollen Massnahmen getroffen werden, um es einzuschränken. Aber ein Pfand auf Getränkedosen und Getränkeflaschen ist definitiv nicht der richtige Weg. Zudem bedeutet es eine rechtlich heikle Diskriminierung dieser Verpackungen, gegenüber anderen Verpackungen und gegenüber anderem Litter.
Download Summary Pfandstudie
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NZZ vom 31.03.2013: Recycling bald auch für Plastic
In der NZZ am Sonntag vom 31.3.2103 erschien ein Beitrag zur Wiederverwertung von Kunststoffen. Das BAFU moderiert ja seit einiger Zeit einen Runden Tisch zu diesem Thema, an dem sich auch der KVS beteiligt. Die Studie ist zwar noch nicht veröffentlicht, doch scheint der Artikel die Schlussfolgerungen des BAFU daraus wiederzugeben.
Der KVS unterstützt und begrüsst Bestrebungen, um aufbauend auf dem hervorragenden Stand der Verwertung von Kunststoffabfällen in der Schweiz, weitere Optimierungen zu realisieren. Eine Erhöhung des Anteils des werkstofflichen Recyclings scheint machbar, vor allem auch weil dafür politisch und in der öffentlichen Meinung eine grosse Bereitschaft vorhanden ist. Dazu müssen die Fakten klar sein, damit man festhalten kann, was ökologisch/ökonomisch Sinn macht und was einfach politisch motiviert ist. Zu wünschen wäre, dass derartige Recyclingströme in Form von Pilotversuchen erprobt würden und dass die ins Auge gefassten Lösungen dem Wettbewerb der Verwertungssysteme offen stehen.
Positionspapier des KVS zum Download
Link zum NZZ- Artikel
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Wirtschaftsdaten 2011
Leichter Umsatzrückgang auf 15,5 Mrd. Fr.
Nach einem verheissungsvollen Start ins Jahr 2011, machten sich in der zweiten Jahreshälfte die belastenden Faktoren (Frankenstärke, konjunkturelle Unsicherheiten im Euroraum wegen der Schuldenkrise) zunehmend bemerkbar, sodass für das Gesamtjahr ein Rückgang der Umsätze um 1,8 Prozent und der Beschäftigung um 1,6 Prozent resultierte.
Überblick Die Schweizer Kunststoffindustrie erzielte im Jahr 2011 einen Umsatz von 15,5 Mrd. Fr. Dies bedeutet einen Rückgang von 1,8 Prozent gegenüber dem vergangen Jahr. Die Anzahl der Unternehmen zeigt sich mit 850 Unternehmen gegenüber dem Jahr 2010 stabil. Diese Firmen beschäftigten 2011 insgesamt 34'530 Mitarbeitende, 1,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Produktivität ist im Vergleich zum vergangenen Jahr mit 450'000 Franken Umsatz pro Mitarbeiter gleich geblieben. In der gesamten Kunststoffindustrie wurden im vergangenen Jahr 917'000 Tonnen Kunststoff und Kautschuk (+ 0,8 Prozent) verarbeitet. Für das laufende Jahr rechnet die Industrie mit einer gleichbleibenden Branchen- Konjunktur.
Laden Sie sich hier das vollständige Communiqué herunter.
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